Informationen zur Urlaubsregion Tirol in Österreich:
Das Land Tirol gehört zur föderalen Republik Österreich und bildet den österreichischen Teil der historisch
gewachsenen Alpenregion Tirol. Es grenzt an die Bundesländer Vorarlberg, Salzburg und Kärnten sowie im Norden an
Bayern (Bundesrepublik Deutschland), im Südwesten an Graubünden (Schweiz) und im Süden an Südtirol und die Provinz
Belluno (Italien).
Geografie
Das österreichische Bundesland Tirol ist das flächenmäßig drittgrößte Österreichs, mit einer Fläche von
12.647,71 km². Es ist zudem das Bundesland mit der längsten Außengrenze, die 719 km ausmacht, und mit
Deutschland, Italien und zu einem kleinen Teil auch mit der Schweiz geteilt wird.
Die größten Städte und Gemeinden in Tirol
- Innsbruck (117.342 Einwohner)
- Kufstein (17.234 Einwohner)
- Telfs (13.571 Einwohner)
- Schwaz (12.802 Einwohner)
- Wörgl (12.536 Einwohner)
- Lienz (11.983 Einwohner)
- Hall in Tirol (11.585 Einwohner)
- Imst (8.952 Einwohner)
- St. Johann in Tirol (8.544 Einwohner)
- Kitzbühel (8.516 Einwohner)
- Rum (8.491 Einwohner)
- Landeck (7.600 Einwohner)
Topographie
Der höchste Berg ist mit einer Höhe von 3.798 m ü. A. der Großglockner in Osttirol, der höchste Gipfel in
Nordtirol ist die Wildspitze (3.772 m ü. A.).
Gebirge in Tirol
- Karwendel
- Brandenberger Alpen
- Kitzbüheler Alpen
- Wetterstein und Miemingerkette
- Lechtaler Alpen
- Kaisergebirge
- Zillertaler Alpen
- Stubaier Alpen
- Ötztaler Alpen
- Hohe Tauern
- Silvretta
- Verwallgruppe
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Klima
Tirol liegt im Grenzbereich zwischen atlantischem, kontinentalem und mediterranem Einfluss, besonders ist das
Gebirgsklima vorherrschend. Feuchter Sommer, trockener Herbst, schneereicher Winter und starke lokale
Unterschiede kennzeichnen das Klima.
Kettengebirge sind Wasserscheiden, während bei isolierten Gebirgsstöcken die Luft ausweichen kann.
Die nördlichen Kalkalpen bestehen vor allem aus Gebirgsketten, wo es zu Staulagen und Niederschlag kommt.
Die Leeseiten sind meist mild und trocken. Tirol steht wie ganz Mitteleuropa unter dem Einfluss der
Westwetterzone, daher ist der nördliche Alpenrand am feuchtesten und schneereichsten.
Die inneralpinen Täler haben ein vergleichsweise mildes Klima aufzuweisen. Während die mittlere jährliche
Niederschlagsmenge in Reutte noch 1.375 mm, am Nordrand des Karwendelgebirges etwa 2.000 mm und in Kufstein
1.330 mm beträgt, sind es um Innsbruck um die 900 mm und im obersten Inntal nur 600 mm.
Bedeutung auf die Temperaturen hat die mittlere Höhe von Tirol. Bis auf die Umgebung von Kufstein liegen die
Siedlungen über 500 m. Das Gebirge verringert die mögliche Sonneneinstrahlung, besonders in den schmalen
Nord-Süd-Tälern wie dem Ötztal und dem Pitztal.
Der Winter ist meist geprägt vom Wechsel zwischen schneereichen und schneearmen Witterungen. Das Frühjahr
ist im Alpenraum meist sehr unbeständig und regenreich, es kann zu Kälteeinbrüchen kommen. Im Sommer fällt
der meiste Regen durch Gewitter. Der Herbst zeichnet sich oft durch lange Schönwetterperioden aus.
Ein besonderes Wetterereignis ist der Föhn, der am Patscherkofel bis zu 200 km/h und in Innsbruck bis zu
120 km/h erreichen kann.
Wirtschaft
Die Wirtschaftsstruktur in Tirol ist regional sehr unterschiedlich. Der Großraum Innsbruck hat eine
Konzentration der Bildungs- und Verwaltungsinfrastruktur bei gleichzeitig vorhandenen größeren
Industriebetrieben. Im Rest des Landes ist die Wirtschaft überwiegend durch Klein- und Mittelbetriebe geprägt,
vor allem das Oberland, der Bezirk Kitzbühel und Osttirol sind von einer kleinbetrieblichen Struktur geprägt.
Im Bezirk Kitzbühel sind aber auch Industrie- bzw. Dienstleistungsbetriebe mit europaweiter Bedeutung in den
Bereichen Spanplatten, Pharmazie, Dämmstoff sowie Tourismus (Incoming und Outgoing) angesiedelt.
Die Industrie ist vor allem im Großraum Innsbruck, in den Bezirken Schwaz und Kufstein (Unterinntal) und im
Raum Reutte vertreten.
Im Oberland und im Bezirk Kitzbühel dominiert der Tourismus. Er spielt im ganzen Land eine große Rolle. Der
Bezirk Schwaz hat sowohl bedeutende Industriegegenden wie auch wichtige Tourismusregionen (Zillertal, Achensee)
aufzuweisen.
Die Landwirtschaft spielt wirtschaftlich keine große Rolle, ist jedoch wichtig für das Selbstverständnis des
Landes und für die Erhaltung des Landschaftsbildes.
Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Tirol einen Index von 124.2
(EU-25:100) (2003).
Im Vergleich mit den Bewohnern der anderen österreichischen Bundesländer verdienen die Tiroler am wenigsten.
Während das mittlere Brutto-Jahreseinkommen 2005 österreichweit bei 22.611 Euro lag, verdiente der
durchschnittliche Tiroler im selben Zeitraum nur 20.671 Euro.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tirol (Bundesland)
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